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Artenschutz

Bekanntermaßen sind viele Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand bedroht. Jede zweite Tier- und Pflanzenart gilt heute in unserem eng besiedelten Industrieland als gefährdet, in manchen Fällen mussten bis 100 % der Arten einer Gattung in die Roten Listen aufgenommen werden. Die meisten der gefährdeten Tiere und Pflanzen treten in Lebensräumen auf, die der Mensch in der Vergangenheit geschaffen oder flächenmäßig ausgeweitet hat. Es sind Arten, die z.B. durch die frühere Agrarnutzung gefördert wurden, heute aber durch den Bau von Siedlungen und Straßen sowie durch Änderung der Bewirtschaftungsweise zurückgegangen sind bzw. immer noch zurückgehen.

Die Bestände aller dieser Arten zu sichern und weiter zu entwickeln, ist ein wichtiges Ziel des Natur- und Umweltschutzes (Näheres regeln die Naturschutzgesetze des Bundes und der Länder). Auch in Pforzheim werden vom Amt für Umweltschutz in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Naturschutzverbänden neben der flächendeckenden Landschaftspflege spezielle Pflegemaßnahmen für besonders seltene Tier- und Pflanzenarten durchgeführt. Abgestimmte Pflegeschnitte sichern zum Beispiel das Weiterbestehen seltener Orchideen- und anderer Pflanzenarten. Jedes Jahr im Frühjahr werden für die heimischen Amphibien Hilfsmaßnahmen an Straßen organisiert. Spezielle Hilfen an Wochenstuben oder Winterquartieren für Fledermäuse zählen ebenfalls zum Artenschutzprogramm des Stadtkreises. Besondere Berücksichtigung bei der Landschaftspflege finden europaweit gefährdete Tagfalterarten.

Das Amt für Umweltschutz hält für interessierte Pforzheimer Bürgerinnen und Bürger verschiedene Informationen zum Artenschutz insbesondere zu Amphibien und zu Hornissen bereit.

Vertiefende Informationen

Siehe auch: Artenschutz im Stadtkreis Pforzheim

Freigabevermerk

Stadt Pforzheim