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Stadtmuseum Pforzheim

Geschichte und Geschichten aus Pforzheim

Das historische denkmalgeschützte Museumsareal mit dem Alten Schulhaus, der Pfarrkirche und dem liebevoll gepflegten Kräutergarten nimmt Besucher:innen auf eine spannende Zeitreise durch die Pforzheimer Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit. In originalgetreuen Werkstätten werden die traditionellen Gewerbe aus der Region anschaulich dargestellt. Die Druckerpresse nach historischem Vorbild versinnbildlicht die erste Medienrevolution zu Zeiten Johannes Reuchlins. Ebenfalls ein Highlight des Stadtmuseums ist der funktionstüchtige Nachbau des Benz-Patent-Motorwagens, dem sogenannten Bertha-Benz-Mobil. Sonderausstellungen beleuchten aktuelle Themen und neuere Aspekte der Stadtgeschichte.

Die städtischen Museen sind geöffnet! 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Momentan gilt aufgrund der Alarmstufe II in Baden-Württemberg die 2G+-Regel für Museumsbesuche. Bitte legen Sie zusammen mit Impf- oder Genesungsnachweis einen aktuellen Antigen- oder PCR-Test vor. Wer geboostert ist oder wessen Vollimmunisierung nicht länger als sechs Monate zurück liegt, ist von der Testpflicht bei 2G+ befreit. Weiterhin bitten wir darum, die Abstandsregeln einzuhalten und einen Mund- und Nasenschutz zu tragen, vielen Dank.

Für Veranstaltungen, wozu auch Führungen gehören, gilt 2G+, d.h. zusätzlich zu Impf- oder Genesungsnachweis ist ein aktueller Schnell- oder PCR-Text erforderlich.

Vielen Dank!

Dauerausstellung

Handwerk und Traditionsindustrie

Von Flößern und Goldschmieden...

Im Erdgeschoss des Alten Schulhauses werden Sie in die traditionell in Pforzheim ansässigen Handwerke eingeführt.

Vollständig erhaltene Uhrmacher- und Goldschmiedewerkstätten vermitteln ein lebendiges Bild der Pforzheimer Traditionsindustrie. Modelle und Schautafeln veranschaulichen die Berufe des Gerbers und Flößers. Schuhmacher-, Sattler und Büstenbinder-Werkstätte runden das Bild ab.

Im Obergeschoss sind in der Abteilung "Wohnen in Stadt und Land" Einrichtungen von Bürgern- und Bauernwohnräumen zu sehen.

Stadtgeschichte

...von der Fürstenhochzeit...

In der Pfarrkirche werden die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte vom 12. bis ins 20. Jahrhundert gezeigt:
Hier ist ein Klassenzimmer, der von Melanchthon und Reuchlin besuchten Lateinschule, zu sehen, außerdem die Fürstenhochzeit des Markgrafen Karl I mit Katharina von Österreich 1447, der "Weiberkrawall": ein tumultartiger geführter Privilegienstreit um 1700, sowie die Pest 1501 und die Stadtbrände im 17. Jahrhundert.

 

...und der Zerstörung 1945

Das Obergeschoss der Pfarrkirche widmet sich der Zerstörung der Stadt am 23. Februar 1945.
Hier ist auch ein Kino eingerichtet, in dem Filme zur Stadtgeschichte gezeigt werden.

Kräutergarten

Ein verwunschener Ort zum Verweilen

Auf dem Areal des Stadtmuseums befindet sich ein stiller verwunschener Kräutergarten. Dort sind Skulpturen von Emil Salm und Ignaz Lengelacher aufgestellt.

Mit einem Barfußpfad, Obstgarten und seiner besonderen Atmosphäre lädt er zum Verweilen ein.

In einer alten Scheune ist ein Lapidarium (Steinsammlung) untergebracht. Sie zeigen vor allem Grenzsteine aus dem 16.- 19. Jahrhundert sowie Fragmente spätmittelalterlicher Grabplatten.

Aktuelle Sonderausstellung

Konsumtempel – Kaufhäuser in Pforzheim

24.10.2021 - 24.04.2022

Wronker – Knopf – Schocken – Merkur – Kaufhalle – Horten – Woolworth – Galeria Kaufhof – in Pforzheim sind diese Namen seit Generationen untrennbar mit Einkaufsvergnügen verbunden. 1899 eröffnete am Pforzheimer Marktplatz mit dem Warenhaus »Wronker« das erste moderne Kaufhaus der Stadt. Daneben entstand einige Jahre später ein stattliches Gebäude für den Warenhauskonzern »Geschwister Knopf«. 1928/29 folgten »Ehape« und »Woolworth« an der Leopoldstraße. Die lichtdurchfluteten Jugendstilkaufhäuser am Marktplatz strahlten großstädtisches Flair aus und boten den Kunden auch Luxuswaren, Erfrischungsräume und Feinkostabteilungen. Einkaufen wurde zum Erlebnis!
Das Kaufhaus »Wronker« eröffnete 1914 ein neues Haus an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße, das später vom Schocken-Konzern übernommen wurde. 1938 wurden die jüdischen Einkaufsstätten unrechtmäßig arisiert. Das Kaufhaus »Geschwister Knopf« wurde zum Kaufhaus »Luplow« und das Warenhaus »Schocken« bekam den Namen »Kaufstätte Merkur«. Nach der Kriegszerstörung richteten einige Warenhäuser kleine Ausweichverkaufsstellen in den unzerstörten Stadtteilen ein, wie z.B. »Merkur« in der Nordstadt oder die »Kaufhalle« in Brötzingen. 1953 wurde der neue »Merkur« am alten Platz an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße eingeweiht. Mehr als 20 Jahre später wurde das Kaufhaus in »Horten« umbenannt, dann in »Galeria Horten«, heute heißt es »Galeria Kaufhof«.

Kuratorenführungen mit der Kuratorin Christina Klittich M.A.
Sonntags
07.11.2021 / 11 Uhr
05.12.2021 / 15 Uhr
16.01.2022 / 11 Uhr
20.02.2022 / 15 Uhr
20.03.2022 / 11 Uhr
24.04.2022 / 15 Uhr

Eintritt
Führungen und Veranstaltungen: 5 Euro / erm. 3,50 Euro
Eintritt Stadtmuseum: frei