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Ausstellung

Konsumtempel - Kaufhäuser in Pforzheim

Ausstellung im Stadtmuseum

Wronker – Knopf – Schocken – Merkur – Kaufhalle – Horten – Woolworth – Galeria Kaufhof –
in Pforzheim sind diese Namen seit Generationen untrennbar mit Einkaufsvergnügen verbunden.

1899 eröffnete am Pforzheimer Marktplatz mit dem Warenhaus »Wronker« das erste moderne Kaufhaus der Stadt. Daneben entstand einige Jahre später ein stattliches Gebäude für den Warenhauskonzern »Geschwister Knopf«.

1928/29 folgten »Ehape« und »Woolworth« an der Leopoldstraße. Die lichtdurchfluteten Jugendstilkaufhäuser am Marktplatz strahlten
großstädtisches Flair aus und boten den Kunden auch Luxuswaren, Erfrischungsräume und Feinkostabteilungen.

Einkaufen wurde zum Erlebnis!
Das Kaufhaus »Wronker« eröffnete 1914 ein neues Haus an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße, das später vom Schocken-Konzern übernommen wurde.

1938 wurden die jüdischen Einkaufsstätten unrechtmäßig arisiert. Das Kaufhaus »Geschwister Knopf« wurde zum Kaufhaus »Luplow«
und das Warenhaus »Schocken« bekam den Namen »Kaufstätte Merkur«. Nach der Kriegszerstörung richteten einige
Warenhäuser kleine Ausweichverkaufsstellen in den unzerstörten Stadtteilen ein, wie z.B. »Merkur« in der Nordstadt oder die »Kaufhalle« in Brötzingen.

1953 wurde der neue »Merkur« am alten Platz an der Westlichen Karl-Friedrich-Straße eingeweiht. Mehr als 20 Jahre später wurde
das Kaufhaus in »Horten« umbenannt, dann in »Galeria Horten«, heute heißt es »Galeria Kaufhof«.

 

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