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Vortrag | Seminar

Die Schlacht bei Wimpfen in der Pforzheimer Erinnerungskultur

Digitale Archivführung, in Zusammenarbeit mit dem Kreisarchiv des Enzkreises und der Löblichen Singergesellschaft von 1501 Pforzheim

Vor 400 Jahren, am 6. Mai 1622, besiegten die Truppen der katholischen Liga unter Tilly den lutherischen Markgrafen Georg Friedrich von Baden-Durlach in der Schlacht bei Wimpfen. Quellen aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges finden sich zwar kaum im Stadtarchiv Pforzheim, Dokumente aus späterer Zeit über die sagenhaften „Vierhundert Pforzheimer“, die das Leben des Markgrafen retteten, indem sie heldenhaft in den Tod gingen, aber umso mehr. Denn die „Vierhundert Pforzheimer“ waren fester Bestandteil der Pforzheimer Erinnerungskultur und wurden in der Schloßkirche St. Michael, im Rathaus (Foto), in der Nordstadtschule oder auf Geldscheinen verewigt. Anhand von diesen und anderen originalen Bild- und Textdokumenten des Stadtarchivs wird bei der Archivführung die Wirkungsgeschichte der Schlacht bei Wimpfen nachgezeichnet. Außerdem erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Wissenswertes über die Archivarbeit, die Aufgaben der Einrichtung und Nutzungsmöglichkeiten von Archivgut.

Die Veranstaltung findet als digitale Zoom-Videokonferenz statt. Anmeldung unter archiv@pforzheim.de oder Telefon 07231/39-2899.

Bildnachweis: Abb. aus: Stadt Pforzheim (Hg.): Rückblick über die Entwicklung des Städtischen Hochbauwesens der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1919, S. XII; StadtA PF S1-6-58-R-7.

Parallel zur Veranstaltung zeigt das Kreisarchiv eine Ausstellung zum Dreißigjährigen Krieg in der Übergangsregion zwischen Schwarzwald, Kraichgau und Oberrhein (Landratsamt Enzkreis, Zähringerallee 3, 75177 Pforzheim).